Bisherige Aktionen

02. Oktober 2014

„A pro Po Durchsicht“ –
DEKRA hilft bei Aufklärung

Gestern startete die neue Aufklärungsaktion der Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“. Diesjähriger Kooperationspartner ist die Brandenburger DEKRA Automobil GmbH, die ihre Kunden vom 1. bis 30. Oktober 2014 über aufmerksamkeitsstarke Plakatmotive und Informationsflyer für die ambulante und meist lebensrettende Vorsorgeuntersuchung sensibilisieren wird.

In der DEKRA-Niederlassung und Prüfstelle in Potsdam, den Außenstellen Dallgow und Wildau sowie den Kfz-Prüfstellen in Brandenburg, Belzig, Luckenwalde, Rathenow und Genshagen werden einen Monat lang sämtliche DEKRA-Prüfberichte zusammen mit Informationen zur Darmkrebsvorsorge ausgegeben. Die „a pro Po Durchsicht“ betitelten Aktionsflyer weisen unter anderem darauf hin, dass Darmspiegelungen Darmkrebsrisiken drastisch senken können. In Anlehnung an die allseits bekannte HU-Prüfplakette vermittelt zudem ein stilisierter Stempelpass, dass regelmäßige Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen mindestens ebenso wichtig sind, wie Hauptuntersuchungen am Auto. Aktionsposter in Wartebereichen ergänzen die Ansprache.


25. Oktober 2013

Tausende Gratispostkarten
werben für Darmkrebsvorsorge

Seit dem 25. Oktober 2013 sensibilisieren 8.000 Gratispostkarten in 80 Cafés in Potsdam und Cottbus Brandenburger für das Thema Darmkrebsvorsorge. Mit Botschaften wie „Ich DOCH nicht!“ oder „Zum Geburtstag schenke ich dir zehn Jahre“ möchte die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“
auf ungewöhnliche Weise in Erinnerung
rufen, dass Vorsorgeuntersuchungen wie Darmspiegelungen Darmkrebsrisiken drastisch senken können.

Die Aktion wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) verstärkt. Als Förderer der Kampagne versandte sie über ihr Mitteilungsblatt „KV Intern“ weitere 8.500 CityCards an Hausärzte zur Auslage und Verteilung in Brandenburger Praxen.


02. August 2013

Gerald Meyer unterstützt
„Brandenburg gegen Darmkrebs“

Ab sofort unterstützt der bekannte Journalist und TV-Moderator Gerald Meyer die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“. Angesprochen vom Kampagnensprecher Prof. Dieter Nürnberg, der im Rahmen einer Sendung über den Brandenburger Krebskongress im Studio von „Brandenburg Aktuell“ war, musste der RBB-Moderator nicht lange überlegen, ob er sich für diese lebensrettende Initiative engagieren wolle. Gern versucht er Menschen zu motivieren, deren Darmkrebsrisiko zu senken. Ob auf Flyern oder als Motiv auf der Website: „Die gute Nachricht ist: Darmkrebs ist heilbar, wenn er früh erkannt wird. Gehen Sie zur Vorsorge.“


15. Mai 2013

Kathrin Boron - neues Gesicht der Kampagne

Die am Schwielowsee lebende, vierfache Olympiasiegerin und achtfache Weltmeisterin im Rudern, Kathrin Boron, engagiert sich seit vielen Jahren für die Darmkrebsvorsorge. Bereits mehrfach nahm sie an der Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“ teil, die von der Initiative „Stiftung Leben mit Krebs“ seit 2005 bundesweit in Kooperation mit lokalen Rudervereinen und onkologischen Therapieeinrichtungen ausgetragen wird. So war es für Kathrin Boron geradezu selbstverständlich, auch die Kampagne „Brandenburg gegen Darmkrebs“ zu unterstützen. Auf der Website wirbt sie nun passend zu Ihrem Lieblingssport mit dem Spruch: „Nehmen Sie das Ruder selbst in die Hand: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!“


22. März 2013

Initiative informiert Darmkrebszentren

Am 22. März 2013 findet das 3. Treffen der Brandenburgischen Darmkrebszentren in Blankenfelde-Mahlow statt. Im Rahmen dieser Spezialistentagung nutzt die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ die Gelegenheit, den neuen Auftritt der Aufklärungskampagne zu präsentieren und über aktuelle und zukünftige Aktionen und Ideen zu informieren.


6. bis 24. März 2013

Bühne frei für Darmkrebsaktion

Raus aus der Schmuddelecke, hinein ins Leben! Im März 2013 finden ungewöhnliche Gesundheitsaktionen an ungewöhnlichen Orten statt. Weil Blut im Stuhl Symptom Nummer 1 für Darmkrebs ist, sollen aufmerksamkeitsstarke „Info-Blutflecke“ die Brisanz des Themas ins Bewusstsein rücken. Die „blutroten“ Aktionsflyer werden im Rahmen verschiedener Veranstaltungen wie den ausverkauften Gastspielen von Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen in Brandenburger Theatern, Stadt- und Messehallen auf den Sitzplätzen ausgelegt oder über Fachärzte an Informationsständen ausgegeben. Der neue Onlineauftritt, Pressearbeit und Expertenvorträge bieten vertiefende Informationen zum Thema Darmkrebs, Darmkrebsvorsorge und Behandlungsmöglichkeiten.

 

  • Mi, 06.03.2013, Stadthalle Cottbus, Dr. Eckart von Hirschhausen (ausverkauft)
  • Do, 07.03.2013, Messehalle 1 Frankfurt/Oder, Dr. Eckart von Hirschhausen (ausverkauft)
  • Sa, 09.03.2013, Dorint Sanssouci Potsdam, „3. Berlin-Brandenburger Darmtag“
  • So, 10.03.2013, Nicolaisaal Potsdam, Dr. Eckart von Hirschhausen (ausverkauft)
  • So, 24.03.2013, Kultur- und Festspielhaus Wittenberge, Rundfunk-Jugendchor Wernigerode „Viva la musica!“

22. bis 23. Februar 2013

3. Brandenburger Krebskongress

Unter der Schirmherrschaft von Ministerin Anita Tack und mit Unterstützung des Ministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (MUGV) findet vom 22. bis 23. Februar 2013 der 3. Brandenburger Krebskongress statt. Auf Einladung des Tumorzentrums Land Brandenburg (TZBB) und der Landesarbeitsgemeinschaft Onkologische Versorgung Brandenburg e.V. (LAGO) treffen sich Spezialisten zum fachgebietsbezogenen, interdisziplinären und sektorübergreifenden Erfahrungsaustausch in Potsdam. Die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ präsentiert sich mit einem Stand vor Ort.


22. Dezember 2012

Startschuss mit neuem Online-Auftritt

Mit dem „Livegang“ des neuen Internetauftritts  am 7. November 2012 erfolgt der Startschuss zur Fortsetzung der Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“. Nach den Erfolgen in den Vorjahren steht die neuaufgelegte Informationskampagne zur Darmkrebsvorsorge in Brandenburg dieses Mal unter dem Motto „Blut im Stuhl“. Unter www.brandenburg-gegen-darmkrebs.de werden vertiefende Informationen zum Thema Darmkrebs, Darmkrebsvorsorge und Behandlungsmöglichkeiten angeboten.


Herbstkampagne 2011

Für die Aufklärungsaktion im Herbst 2011 konnten wir den Landfrauenverband Brandenburg als Partner gewinnen.

„Keine Lust, schon den Löffel abzugeben!“ ist für die Landfrauen das Motiv, zur Darmkrebsvorsorge zu gehen. Die landesweit organisierten Frauen wurden von der Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ mit Flyern und Plakaten ausgestattet. Diese verteilen sie in den Briefkästen und hängen sie in den Bekanntmachungskästen der Gemeinden aus. Darüber hinaus gibt es in mehreren Gemeinden und Kreisverbänden Veranstaltungen, auf denen Ärztinnen und Ärzte über die Darmkrebsvorsorge sprechen. Diese Veranstaltungen nutzen wir auch für Presseeinladungen, damit die Verteilaktion auch in den lokalen Zeitungen ihren Niederschlag findet. Eine Veröffentlichung erfolgt in der Mitgliederzeitschrift Landfrauenjournal, und auch das Deutsche Bauernecho hat Interesse signalisiert.

Der Landfrauenverband Brandenburg engagiert sich für die Gesundheitsvorsorge. Dazu arbeiten die Frauen eng mit unserem Träger, der LAGO, zusammen. Ein Beispiel dafür ist das Projekt VENUS, bei dem die richtige Technik für die Selbstuntersuchung der Brust zur Früherkennung von Knoten vermittelt wurde.

Darmkrebs-Flyer und Plakate erhalten Sie kostenfrei. Bestellen Sie unter E-Mail: 
oder Telefon: 0331 2707172.


Märzkampagne 2011

Lass es uns tun! – Das Plakat mit einem älteren Ehepaar im Bett ist zur Zeit in vielen Arztpraxen im Land Brandenburg zu sehen. Die Kampagne „Brandenburg gegen Darmkrebs“ wirbt damit für die Teilnahme an der Darmspiegelung. Viele Ärzte in der Niederlassung und in Kliniken unterstützen die Aktion und halten ein Faltblatt mit Informationen für die Patienten bereit. Anita Tack, Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg, hat die Schirmherrschaft für die Aufklärungsaktion übernommen.

Bestellen Sie Ihr Informationsmaterial. Darmkrebs-Flyer, Plakate und das Faltblatt „Vorsorge gegen Krebs“ erhalten Sie kostenfrei. Bestellungen unter Telefon: 0331 2707172.


Buswerbung, März 2010

Im März 2010 haben wir mit einem Informationsstand an der Messe „Vital und Fit“ in Potsdam teilgenommen. Dabei setzten wir unser neues Aufklärungs-Faltblatt ein. „Vorsorge gegen Krebs“ heißt es. Es wird darin dargestellt, welche Krebsvorsorge für welche Altersgruppe vorgesehen ist. Neben dem Darm sind Gebärmutter, Brust, Prostata und Haut weitere Vorsorgethemen.

Auf Veranstaltungen und Gesundheitsmessen war wiederholt der Wunsch nach einer solchen Information an unsere Ärzte und die Standbetreuer herangetragen worden. Mit unserem Faltblatt können wir dem entsprechen und den Schutz vor Darmkrebs in eine übersichtliche Vorsorgedarstellung einordnen.

Zeitgleich konnte „Brandenburg gegen Darmkrebs“ mit der Verkehrsmittelwerbung beginnen. Für sechs Monate fuhren in den Städten Potsdam, Frankfurt (Oder) und Cottbus Busse Vorsorge-Werbung auf dem Heck. Die freche Darstellung mit heruntergelassener Hose am Heck der Busse war ein echter Hingucker. Man hat jedenfalls darüber geredet. Die Werbung war für viele Anlass, sich genauer zu erkundigen, was dahinter steckt.


Aufklärungsaktion mit dem Landesfeuerwehrverband, Herbst 2009

Nach der erfolgreichen Kooperation mit der IHK Potsdam hat unsere Initiative auch im Herbst wieder eine mitgliederstarke Organisation gewinnen können, den Landesfeuerwehrverband mit seinen 41.000 Mitgliedern.
Den Auftakt für die Aktivitäten bildete die Präsidialratstagung des Landesverbandes am 10. Oktober in Eisenhüttenstadt, bei der die Vorsitzenden aller Kreis- und Stadtverbände anwesend waren. Dr. Uwe Göbel hatte Gelegenheit, die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ und ihr Anliegen in einem kurzen Vortrag darzustellen.
Im Anschluss wurde das Informationsmaterial verteilt. Entsprechend der Mitgliederzahlen waren Pakete mit Flyern und Plakaten gepackt worden. Letztere sind nur im Format A4, damit sie in den Feuerwehrschaukästen aufgehängt werden können, die es in allen Dörfern gibt.
Die Feuerwehren sind flächendeckend im ganzen Land vertreten und insbesondere im ländlichen Raum stark. Wir sind mit unserem Anliegen bei den Führungskräften auf offene Ohren gestoßen. Ein hoher Männeranteil (Männer gehen seltener zur Vorsorge) und eine für uns passende Altersstruktur waren der Grund für die Kooperation mit den Feuerwehren. Dank der Sponsoren konnte „Brandenburg gegen Darmkrebs“ in großer Stückzahl Informationsmaterial zur Verfügung stellen. Die Feuerwehren mit ihrer guten Organisationsstruktur sorgten für die Verteilung.
Fortgesetzt wurde die Initiative „Brandenburger Kommunen gegen Darmkrebs“ mit einem Informationsstand auf der Gesundheitsmesse in Cottbus vom 9. bis 11. Oktober und einer Aufklärungsaktion für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Brandenburg an der Havel am 14. Oktober.


Aufklärungsaktion mit der IHK, März 2009

Die IHK Potsdam unterstützt eine Aufklärungsaktion zur Darmkrebsvorsorge in Unternehmen. Damit sollen Beschäftigte erreicht werden, die sich gesund fühlen und von sich aus nicht zum Arzt gehen würden.

Gemeinsam mit der IHK wirbt Brandenburg gegen Darmkrebs um die Unterstützung der Unternehmer. Dazu werden noch Partner gebraucht:

  • Geschäftsführer, die die eigene Vorsorge ernst nehmen und damit Vorbild für ihre Mitarbeiter sind

  • Die Unterstützung beim Aushängen von Plakaten und Verteilen von Flyern an alle Mitarbeiter

Verteilt werden insgesamt 80.000 Flyer und 500 Plakate. 48.000 Flyer gelangen durch das Forum-Magazin der IHK in alle Unternehmen des Landes. Gleichzeitig berichtet das Magazin über die Aktivitäten. Firmen haben die Gelegenheit, Flyer und Plakate in der gewünschten Stückzahl zu bestellen, um im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsfürsorge für die Teilnahme an der Koloskopie zu werben.

Zu den sich beteiligenden Unternehmen gehören unter anderem:
Arcelor Mittal Eisenhüttenstadt, Autohaus Mercedes Sternagel, BASF Schwarzheide, Berlin Brandenburg Flughafen Holding, Dreieck AG Neuruppin, Francotyp-Postalia Aktiengesellschaft AG & Co.KG, Kronotex GmbH, Günter Anger Busbetrieb, LBS Ostdeutsche Landesbausparkasse AG, LEIPA Georg Leinfelder GmbH, Mercedes-Benz AG Ludwigsfelde, Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, ORAFOL Klebetechnik GmbH, PCK Raffinerie GmbH, ReiCo Spedition GmbH & Co.KG, Remondis Region Ost, Märkische Abfallwirtschaft, SNT Deutschland AG, Spedition Siefke, ZF Getriebewerk Brandenburg


Brandenburger Kommunen gegen Darmkrebs, November 2008

Mit Flyern und Plakaten ist die Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ ab 3. November 2008 in allen Rathäusern des Landes präsent. Mit der vom Städte- und Gemeindebund Brandenburg unterstützten Aktion sollen die Mitarbeiter und Besucher der Verwaltungen erreicht werden. Es geht darum, Menschen anzusprechen, die sich gesund fühlen und von sich aus nicht zum Arzt gehen würden.

Nachdem bereits im März 2008 die Aktion „Brandenburger Kommunen gegen Darmkrebs“ ins Leben gerufen worden war, folgte jetzt eine zweite Runde. Während es im März darum ging, die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst zu erreichen, wandten sich jetzt Bürgermeister direkt an die Bürger der Städte und Gemeinden. Mitarbeiter der Verwaltung – dank betrieblicher Gesundheitsvorsorge – mit dem Thema vertraut – konnten in persönlichen Gesprächen als Multiplikatoren wirken.

„Brandenburg gegen Darmkrebs“ setzte für die Öffentlichkeitsarbeit 40.000 Flyer und 2.000 Plakate ein, der Städte- und Gemeindebund Brandenburg finanzierte den Versand an die über 200 Kommunen.

Städte und Gemeinden berichteten auf ihren Homepages und in Amtsblättern über die Aktivitäten zur Gesundheitsvorsorge. In den Städten Oranienburg, Strausberg und Herzberg fanden Pressekonferenzen statt, auf denen die Bürgermeister in sehr persönlicher Weise darlegten, warum sie die Aufklärungsaktion unterstützten. Ärzte der örtlichen Krankenhäuser und niedergelassene Mediziner beteiligten sich an den Pressekonferenzen und beantworteten Fragen der Journalisten.


„Brandenburger Kommunen gegen Darmkrebs“, März 2008

Für die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Potsdam hat am 26.3.2008 eine Aufklärungsaktion zur Darmkrebsvorsorge begonnen. Die Stadt hat sich der Initiative „Brandenburg gegen Darmkrebs“ angeschlossen. Sozialbeigeordnete Elona Müller engagierte sich persönlich für die Vorsorge und erläuterte das Anliegen von „Potsdam gegen Darmkrebs“ auf einer Pressekonferenz.

Potsdam ist ein Beispiel für kommunales Engagement. An der Aktion beteiligen sich unter anderem die Städte: Potsdam, Frankfurt/Oder, Brandenburg, Oranienburg, Luckenwalde, Lübben und Forst sowie die Landkreise: Oberhavel, Uckermark, Märkisch-Oderland, Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Oder-Spree und Havelland.

Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden an alle Mitarbeiter der Verwaltung und der nachgeordneten Einrichtungen Flyer ausgeteilt, auf denen über die Vorsorge informiert wird. Darin werden alle Mitarbeiter über 55 Jahren aufgefordert, an der Vorsorgekoloskopie teilzunehmen. Jüngere werden gebeten, diese Information an ihre Eltern, Verwandten oder Nachbarn weiterzugeben. Informationsmaterial wurde auch in den öffentlichen Bereichen der Verwaltung ausgelegt und Plakate wurden aufgehängt. Die Bürgermeister und die Landräte haben ihre Mitarbeiter darum gebeten, als Multiplikatoren zu wirken.


Aufklärung über den Gartenzaun, Herbst 2007

Der Verband der Gartenfreunde hilft beim Werben für Darmkrebs-Vorsorge.

Im Kleingarten trifft man die Zielgruppe: Frauen und Männer ab 50 Jahren, die noch lange nicht vorhaben, sich die Radieschen von unten anzugucken.

Mit Hilfe des Landesverbandes der Gartenfreunde, der Kreisverbände, der Sparten und zahlreicher ehrenamtlicher Helfer, die nach dem Ameisenprinzip die Flyer zu den Adressaten bringen, sprach das Aktionsbündnis im Herbst 2007 besonders die organisierten Kleingärtner an. Insgesamt 72.000 gibt es im Land Brandenburg. Unterstützt wurde die Verteilung durch die Kassenärztliche Vereinigung, den Apothekerbund, die AOK und weitere Partner, so dass insgesamt 109.000 Flyer verteilt werden konnten.

Damit hielten die Chefärzte Dr. Wilfried Pommerien aus Brandenburg und PD Dr. Dieter Nürnberg aus Neuruppin an dem Prinzip fest, nicht zu warten, bis der Patient zum Arzt kommt. „Brandenburg gegen Darmkrebs“ ist seit dem Jahr 2003 dort anzutreffen, wo man es nicht vermutet.

Bis zum Jahr 2006 hatten rund 14 Prozent der Brandenburger in der Altersgruppe 55+ an der Darmkrebsvorsorge teilgenommen, das sind etwa fünf Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. Über diesen Erfolg freuen sich die Initiatoren von „Brandenburg gegen Darmkrebs“ mindestens ebenso wie über die Tatsache, dass die Brandenburger früher zur Vorsorgekoloskopie gehen als der Durchschnittsdeutsche.


Vorbildwirkung ist gefragt: Hand aufs Herz, denken Sie auch an die eigene Gesundheit?, März 2007

Mit dieser Frage hat sich „Brandenburg gegen Darmkrebs“ im März 2007 an die rund 25.000 Beschäftigten in den 62 Krankenhäusern des Landes Brandenburg gewandt. Zusammen mit einem Brief der Klinikleitungen wurden Testbriefchen (Hämocculttests) und Flyer verteilt.

Bei der eigenen Vorsorge sind Ärzte und Schwestern nicht immer Vorbild. Deshalb initiierte „Brandenburg gegen Darmkrebs“ für diese Zielgruppe eine gesonderte Aufklärungsaktion. Mit Multiplikatoren-Effekt, denn die Mitarbeiter des Gesundheitswesens werden auch im Privatleben als Experten für alle möglichen Krankheiten angesehen. Das lässt sich für die Prävention nutzen. Wer selbst mit gutem Beispiel vorangegangen ist, kann umso überzeugender argumentieren.


Gesundheit für die Fans – Aufklärungsaktion beim Bundesligisten Energie Cottbus, Oktober 2006

Mit einem Einsatz bei Energie Cottbus startete am 28. Oktober 2006 eine neue Aufklärungsstaffel – im Jahr der Weltmeisterschaft kamen auch wir um das Thema Fußball nicht herum. Aus gutem Grund: Beim Fußball kommen viele Menschen zusammen, vor allem viele Männer, die es mit der Vorsorge weniger genau nehmen als Frauen.

Vor Spielbeginn verteilten Dr. Wilfried Pommerien und Dr. Uwe Göbel Informationsmaterial, gezielt an ältere Männer und natürlich auch Frauen. Nach einer Stunde am Haupteingang waren rund 800 Flyer verteilt. Die Cottbuser Fans waren aufgeschlossen und nahmen die Information der beiden Vorsorge-Spezialisten gern entgegen.

In der Halbzeitpause stellte sich Dr. Wilfried Pommerien den Fragen von Stadionsprecher Marcus Roder. Das Interview wurde auf der Anzeigentafel übertragen.

Der Einsatz in Cottbus bildete den Auftakt für eine Zusammenarbeit mit dem Landesfußballbund und Vereinen. Erstmals haben sich auch kommunale Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften an der Verteilung unseres Materials beteiligt, die einen hohen Anteil älterer Mieter haben. Die Vermieter lieferten unsere Flyer zusammen mit ihren Mieterzeitungen oder mit den Betriebskostenabrechnungen aus, so dass wir insgesamt 130.000 Flyer verteilen konnten.

Bei der Verteilung des Info-Materials unterstützten uns:

  • Landesfußballbund des Landes Brandenburg, Energie Cottbus und zahlreiche Vereine

  • Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen, kommunale Wohnungsgesellschaften und Wohnungsgenossenschaften im Land Brandenburg

  • Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg

  • Apothekerbund Brandenburg

  • Gesetzliche Krankenkassen und Ersatzkassen

Mit ihrem guten Beispiel, bewegenden und ermutigenden Worten haben uns bekannte Persönlichkeiten unterstützt.

Wir bedanken uns bei:

  • Prof. Dr. Gesine Schwan, Präsidentin der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder

  • Jörg Schönbohm, stellvertretender Ministerpräsident und Minister für Inneres des Landes Brandenburg

  • Peter Sodann, Schauspieler, bekannt als Tatort-Kommissar Ehrlicher


Arztvisite im Baumarkt, Herbst 2005

Die „Brandenburg gegen Darmkrebs“ hat im Herbst 2005 eine Baumarkt-Kampagne durchgeführt. Vom 17. bis 24. Oktober 2005 waren wir mit einem Infostand in insgesamt 11 Baumärkten der OBI-Kette. Ausgerüstet mit einem Koloskop mit Monitor und einem Darm-Modell leisteten wir Aufklärungsarbeit. Insgesamt 29 Ärzte sowie zahlreiche Krankenschwestern und Helfer waren beteiligt, sprachen die Passanten an und verteilten Flyer.

Die ungewöhnliche Situation – Arzt im Baumarkt – hat Aufmerksamkeit erregt. Die lokale Tagespresse, der Radiosender Antenne Brandenburg, die ORB-Sendung Brandenburg aktuell und lokale Fernsehsender berichteten ausführlich.

Immer wieder kam die Frage: Warum gerade im Baumarkt? Weil wir hier unsere Zielgruppe finden. Männer in den besten Jahren. Vermeintlich viel zu gesund, um von sich aus zum Arzt zu gehen. Und viel Landbevölkerung – wer ein eigenes Haus besitzt, hat immer was zu bauen und keine Zeit.

Natürlich richtet sich „Brandenburg gegen Darmkrebs“ auch an Frauen. Aber mit der Baumarkt-Aktion hatten wir uns speziell auf den „Märkischen Mann“ fokussiert. Denn eine repräsentative Umfrage im Land Brandenburg hatte gezeigt, dass die Teilnahme von Männern und Bewohnern ländlicher Gegenden an der Darmkrebsvorsorge unterdurchschnittlich ist.

Entsprechend waren auch die Reaktionen. „Ich kenne das. Meine Frau war schon“, war zu vernehmen. Aber es ist in den meisten Fällen gelungen Aufmerksamkeit und ein Nachdenken zu erreichen. Mit der Technik-Demonstration konnten Ängste abgebaut werden. Besonderer Renner war die Blackbox. Ein Karton, dessen Inneres von den Heimwerkern mit Hilfe des Koloskops selbst erkundet werden konnte.

Mit mehreren tausend Kontakten und einigen hundert ausführlichen Informationsgesprächen ging eine erfolgreiche, aber auch anstrengende Aufklärungskampagne zu Ende. Die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg hat sich mit einer Urkunde bei den Beteiligten für ihren ehrenamtlichen Einsatz bedankt.


Felix-Burda-Award gewonnen, 20. März 2005

„Brandenburg gegen Darmkrebs“ teilt sich Preis mit Verona Pooth
Die Kampagne „Brandenburg gegen Darmkrebs“ hat am 20. März 2005 den Felix-Burda-Award für Kommunikation erhalten. Den mit insgesamt 10.000 Euro dotierten Preis teilt sich das Brandenburger Bündnis mit dem Medienstar Verona Pooth.

Die Schauspielerin hat Darmkrebsfrüherkennung mehrfach in Talkshows zum Thema gemacht. Die Brandenburger haben ihren Preis für die gesamte PR-Kampagne des Jahres 2004 bekommen. Initiatoren dieser Kampagne sind Chefarzt Dr. Wilfried Pommerien aus Brandenburg und Chefarzt Dr. Dieter Nürnberg aus Neuruppin. Die Aufklärungsarbeit wurde von der AOK, der Kassenärztlichen Vereinigung und anderen unterstützt.

Die Darmkrebs-Aufklärer aus Brandenburg haben 2004 insgesamt 100.000 Flyer an Arztpraxen, Apotheken und Unternehmen verteilt, einen Fachkongress organisiert und zahlreiche Pressetermine absolviert. In über 70 Großbetrieben konnten Partner für die Verteilung von Plakaten und Flyern gewonnen werden. Außerdem legte die Bundesagentur Material in den Wartebereichen aus.

Durch gemeinsames Vorgehen von niedergelassenen Fachärzten und den Spezialisten in Krankenhäusern konnten die Untersuchungskapazitäten ausgebaut werden. Im Jahr 2004 nahmen 8 Prozent der Menschen über 55 Jahren an der Vorsorgeuntersuchung teil. Vor Beginn der Aufklärungsaktion waren es 2,3 Prozent.

Im Darmkrebsmonat März 2005 waren die Mitglieder der Kampagne in Einkaufscentern des Landes Brandenburg aktiv. So hatten sie ihre Informationsstände in zehn großen Städten aufgebaut. Ärzte aus der jeweiligen Stadt informierten die Standbesucher und konnten zahlreiche Fragen beantworten. Die Nachfrage war groß.

Postkarten mit humorvollen Aufforderungen wurden verteilt: „Damit die Puste noch lange reicht! Darmkrebsfrüherkennung“ und „Warum nicht mal die Hose runterlassen? Für einen guten Zweck Darmkrebsfrüherkennung“. Der im Vorjahr bewährte Verteiler wurde wieder mit Postkarten und neuen Plakaten beliefert. Gleichzeitig ging Material zur Aufklärung der Mitarbeiter an 400 Einrichtungen des öffentlichen Dienstes im Land Brandenburg, darunter Rathäuser, Polizeiwachen, Ämter und Schulen. In einem Begleitbrief erläuterte die Gesundheitsministerin des Landes Brandenburg Dagmar Ziegler, wie wichtig Darmkrebsvorsorge ist.


Wartezeiten telefonisch erfragen, November 2004

Durch die Zulassung weiterer Ärzte konnten die Wartezeiten für die Darmkrebsvorsorge im Land Brandenburg verringert werden.
Wartezeiten bis zu drei Monaten stellen aus medizinischer Sicht kein Problem dar. Wenn der Termin jedoch später liegt, sollten Sie sich in einer anderen Praxis untersuchen lassen. Auf unserer Homepage stehen die Adressen aller für die präventive Koloskopie zugelassenen Ärzte.
Die Kassenärztliche Vereinigung informiert unter der Rufnummer 0331 2309230 über die aktuellen Wartezeiten.


Flyer und Plakate abrufen, November 2004

Die Kampagne Brandenburg-gegen-Darmkrebs geht im Jahr 2004/2005 mit Informationsmaterial in 70 der größten Betriebe des Landes Brandenburg. Damit sollen jene zu erreicht werden, die schon 55 Jahre alt sind, sich aber vital fühlen und noch nicht an die eigene Gesundheitsvorsorge denken. Die Werbeaktion wird auch durch die Agentur für Arbeit unterstützt, die Plakate und Flyer in den Wartebereichen bereithält. Auch Sie können sich an der Gesundheitsaufklärung beteiligen, indem Sie Nachbarn und Freunde aufklären oder Infomaterial in Ihrem Betrieb verteilen. Bestellen Sie die kostenfreien Werbemittel per E-Mail: oder unter der Rufnummer 0331 2707172.